über.morgen – kritisch, unabhängig:
Die über.morgen ist eine Zeitung – ja, eine richtige Zeitung, auf Papier gedruckt, zum Angreifen, Durchblättern und Zusammenfalten. Sie erscheint einmal im Monat, gratis aber nicht umsonst. Eine optische Alternative zum stundenlangen Sitzen vor Monitoren, bequem in die Manteltasche zu stecken, um sie bei Gelegenheit in der U-Bahn, im Cafe oder an der Uni zu lesen. Für diejenigen, die es gar nicht anders mögen, gibt’s die über.morgen natürlich auch online.
Die über.morgen legt ihren Schwerpunkt auf gesellschaftspolitische Themen, aufbereitet in Form von Berichten, Reportagen und Interviews, gelegentlich gewürzt mit einer Prise Satire. Die RedakteurInnen der über.morgen sind vor Ort: Ob Demonstrationen gegen den WKR-Ball in Wien, die Hausbesetzerszene in Zürich oder Kundgebungen gegen das neue Mediengesetz in Budapest – wir interviewen, berichten und kommentieren.
unibrennt goes print
Das erste Exemplar der Zeitung, die zunächst unter dem Namen morgen erschien, wurde am 28. Oktober 2009 im besetzten Audimax verteilt. Von dort fand sie ihren Weg auf die Straßen, in die Lokale und U-Bahn-Stationen Wiens, wo sie abseits der Universität Menschen über die Anliegen der Unibrennt-Bewegung informierte. Als ein Sprachrohr des Protestes erschien die morgen bis zum Ende der Audimax-Besetzung wöchentlich. Im Jänner 2010 erhielt sie ihren neuen Namen: über.morgen. Die über.morgen erschien zunächst im Zwei-Wochen-Rhythmus. Ab April 2010 als Monatszeitung, was sie bis heute geblieben ist. Der monatliche Erscheinungstermin ermöglicht es uns, auch solche Themenschwerpunkte zu setzen, die aufwendigere Recherchen beanspruchen.
was uns wichtig ist
Die Gründung der Zeitung wurde im besetzten Audimax beschlossen. Aus den BesetzerInnen rekrutierten sich auch die ersten RedakteurInnen. Vor diesem Hintergrund sieht sich die über.morgen nach wie vor der Protestbewegung und den daraus hervorgegangenen Initiativen verpflichtet.
Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit sind praktizierter Anti-Sexismus, Anti-Rassismus und eine basisdemokratische Organisation. Daraus ergibt sich eine progressive, moderne und offene Schreibweise. über.morgen geht mit sich selbst und den von ihr behandelten Themen stets kritisch um. Als einen der wichtigsten Grundsätze sieht sie ihre Unabhängigkeit von jeglicher politischen oder wirtschaftlichen Institution und/oder Organisation.
reale und virtuelle Auflageorte
Die über.morgen ist eine Gratiszeitung. Sie liegt an zahlreichen Orten an der Hauptuni, im NIG und am Campus (altes AKH) auf. Eine Liste der Auflageorte und die Online-Ausgabe findet ihr unter: www.uebermorgen.at
Die über.morgen kann durch eine Fördermitgliedschaft im Herausgeber-Verein der über.morgen (Verein zur Förderung studentischer Eigeninitiativen) abonniert werden. Fördermitgliedschaften gibt es mit oder ohne Zustellung (innerhalb Österreichs), für ein halbes oder ganzes Jahr. Der Förderbeitrag kommt ausschließlich der über.morgen zugute. Wer ein Förderabo verschenken will, kann eine alternative Zustelladresse angeben.
Die Redaktion der über.morgen